Themenzentriertes Arbeiten mit Ton

Ziel ist, sich körperlich der besonderen Qualität des Materials Ton bewusst zu werden, diesen zu erspüren, zu erfahren und so die Verbindung zwischen Gehirn und  Hand zu erleben.

Die Vorstellung von den Gegenständen oder Figuren, die man schafft und der Beziehung, die dann mit den geformten Figuren hergestellt werden kann, verhilft dazu, in sich neue Wege zur Kommunikation mit anderen Menschen zu entdecken. Neue soziale Ressourcen werden frei.

 

Ziel:

Be-greifen innerer und äußerer Wahrnehmung

 

Methode:

Ein Stück Ton greifen, be-greifen in seiner doppelten Bedeutung, erfühlen, kennen lernen, mit dem Material achtsam umgehen und „eins werden“. Achtsamkeit ist eine Tugend, die dazu befähigt, ohne Wertung in der Gegenwart zu sein, bewusst zu leben und anderen mit Toleranz und Nachsicht zu begegnen. Wichtig ist dabei zu erkennen, dass das Leben eine Folge von Augenblicken ist, dass in jedem Augenblick irgend etwas stattfindet und so anzunehmen ist. Nur dann können wir adäquat „handeln“.

Im Anschluss an das Tonen sucht sich der Teilnehmer passend zum jeweiligen Thema eine Gestalt, Form o. Ä. aus, mit der er sich momentan am ehesten identifizieren kann. Diese Form kann er nun grob darstellen und in der Gruppe reflektieren. Dem Werk-Gestalten schließt sich also das Werk-Betrachten an. Bildhaft verankerte Lösungen können "wahr "-genommen werden. 

Fazit eines Seminarteilnehmers: "Ich fühle mich seit der Kunsttherapie mit Ton wesentlich ruhiger, vor allm innerlich."

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